Volontariat2020-11-04T16:03:21+01:00

Volontäre bei der HSt

DAS VOLONTARIAT BEI DER HEILBRONNER STIMME

Die Medienwelt wandelt sich rasant. Journalisten bei einem regionalen Medienhaus müssen darauf vorbereitet sein, multimedial ausgebildet, sicher in allen journalistischen Darstellungsformen, mit einem Blick dafür, was die Region bewegt.

Das Volontariat bei der Heilbronner Stimme schafft dafür die Voraussetzungen.

In zwei Jahren durchlaufen die Volontäre alle Ressorts, bilden sich in Seminaren fort und haben Gelegenheit, bei mehreren Außenstationen den Berliner und Stuttgarter Politikbetrieb, die Arbeit in Pressestellen regionaler Unternehmen oder den Alltag der Korrespondenten in Brüssel kennenzulernen.

Datenjournalismus, multimediale Formate, Videos oder der klassische Kommentar zum lokalen Geschehen:

All das zählt zum journalistischen Handwerkszeug in einer Branche, in der die Grenzen zwischen Print und Online zunehmend fließend sind. Journalisten recherchieren und präsentieren Themen – und das auf allen Kanälen, die für das Medienunternehmen relevant sind.

Die Medienwelt wandelt sich rasant. Journalisten bei einem regionalen Medienhaus müssen darauf vorbereitet sein, multimedial ausgebildet, sicher in allen journalistischen Darstellungsformen, mit einem Blick dafür, was die Region bewegt.

Das Volontariat bei der Heilbronner Stimme schafft dafür die Voraussetzungen.

In zwei Jahren durchlaufen die Volontäre alle Ressorts, bilden sich in Seminaren fort und haben Gelegenheit, bei mehreren Außenstationen den Berliner und Stuttgarter Politikbetrieb, die Arbeit in Pressestellen regionaler Unternehmen oder den Alltag der Korrespondenten in Brüssel kennenzulernen.

Datenjournalismus, multimediale Formate, Videos oder der klassische Kommentar zum lokalen Geschehen:

All das zählt zum journalistischen Handwerkszeug in einer Branche, in der die Grenzen zwischen Print und Online zunehmend fließend sind. Journalisten recherchieren und präsentieren Themen – und das auf allen Kanälen, die für das Medienunternehmen relevant sind.

WAS DAS VOLONTARIAT AUSZEICHNET

DAS SAGEN UNSERE VOLONTÄRE

„Ich schätze hier sehr, dass uns Volontären einerseits viel Verantwortung gegeben wird und wir die Möglichkeit haben, selbstständig zu arbeiten. Andererseits werden wir auch sehr gut betreut und ausgebildet.“

André Daub

„Ich bin Volontär bei der Stimme, weil ich dort beim Arbeiten und durch die Betreuer und Seminare als angehender Journalist gut gefördert werde.“

Christoph Kraft

„Bei der Heilbronner Stimme lerne ich alles Handwerkszeug, das es für guten Journalismus braucht.“

Katrin Draskovits

„Mir bereitet es große Freude, hier immer nach der nächsten Geschichte zu suchen, mich zu unterhalten und auch mal dort nachzufragen, wo es weh tut.“

André Daub

„Print, online, Social Media – und das alles in einem Haus!“

Christoph Kraft

„Wir Volontäre durchlaufen sämtliche Ressorts der Printzeitung, den Desk und die Online-Redaktion. Projekte mit der Videoredaktion und multimediales arbeiten sind dabei gefragt. Auch externe Stationen bei den Korrespondent*innen in Berlin und Brüssel oder in der PR-Abteilung mittelständischer Unternehmen aus der Region sind möglich.“

André Daub

„Besonders gefällt mir, dass kein Tag dem anderen gleicht. Ich lerne jeden Tag neue Menschen kennen, beschäftige mich mit spannenden Themen aus der Region und darf meine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf machen. Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.“

Lisa Könnecke

DIE RESSORTS UND AUSSENSTELLEN DER HEILBRONNER STIMME

Eine zentrale Station im Volontariat ist die Regionalredaktion. Hier erarbeiten die Redakteure und Ressortleiter Themen für die verschiedenen Ausgaben (Stadtausgabe, Kraichgau Stimme, Ost, Nord und West). In einer täglichen Konferenz werden sowohl aktuelle, als auch Themen für die nächsten Tage besprochen. Was gibt es Neues? Welche Termine stehen an und vor allem was beschäftigt die Leute aus der Region? Das sind Fragen, die ganz oben auf der Agenda stehen und den Fokus der Berichterstattung bestimmen.
Mitten im Geschehen und ganz weit weg vom obligatorischen Azubi, der den Kaffee für den Vorgesetzten holen muss? Der Volontär! Du darfst den redaktionellen Alltag aktiv mitgestalten. Schreibst Artikel, nimmst Termine in der Region wahr, führst Interviews, machst Fotos, führst Umfragen durch, recherchierst und nimmst an Themenkonferenzen teil. Der Redaktionsalltag ist sehr abwechslungsreich.
Von Gemeinderäten über die lokale Wirtschaftsentwicklung bis hin zu Volksfesten bereiteten Regionaljournalisten Wissenswertes für die Leserschaft auf. Dabei geht es nicht nur um die müßige Chronistenpflicht, sondern um das Sammeln und Bündeln von Informationen sowie das Einordnen von Zusammenhängen. Das kann bedeuten, dass man globale Ereignisse in einen lokalen Kontext setzt – oder über anstehende Vereinsversammlungen zu informieren.

Onlineredaktion

Die Onlineredaktion bestückt mit dem steten Nachrichtenstrom aus den Ressorts das Portal stimme.de und die Social-Media-Kanäle. Inhalte werden passgenau aufbereitet oder für Online ergänzt, etwa durch interaktive Grafiken, Videos und Archivmaterial. Als Volontär lernst du dort, wie du die Artikel für die Onlineleser aufbereitest. Dazu gehört unter anderem andere Überschriften zu finden, die beschreiben, was dann im Artikel genauer ausgeführt wird. Außerdem lernst du Teaser zu schreiben, die die Onlineleser ansprechen und im Text Zwischenüberschriften zu machen. In einem letzten Schritt werden die Artikel dann, je nach Relevanz, auf der Seite platziert.
Eine weitere Aufgabe in der Onlineredaktion ist es, die sozialen Medien, also Facebook und Instagram, zu betreuen. Bei Facebook wird regelmäßig gepostet. Auch dafür lernst du, Teaser zu schreiben. Zudem müssen die Kommentare unter den Artikeln beantwortet oder in gegebenem Fall gelöscht werden. Auch wie Bilder auszusehen haben, damit sie in Instagram Aufmerksamkeit generieren oder wie man Videos für diese Plattform schneidet, ist Teil der Ausbildung in der Onlineredaktion.

Desk

Am „Desk“ geht es darum, eingehende Texte und Bilder passgenau auf die Seiten einzubauen, sodass das Layout stimmt und sie gedruckt werden können. Es gibt einen Lokaldesk und einen Manteldesk. Am Lokaldesk wird der Regionalteil geplant und bearbeitet, hier redigieren die Stimme-Mitarbeiter die Texte der freien Mitarbeiter, außerdem werden Termine angekündigt und Polizeimeldungen verarbeitet. Die Texte der freien Mitarbeiter bilden zusammen mit den Redakteurstexten den Teil der Zeitung, der „Region Heilbronn“ heißt. Am Manteldesk hat man es mit Texten von Korrespondenten und von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zu tun. Hier werden die Politik-, Wirtschafts-, Service-, Kultur- und Kinderseiten erstellt.
Dort lernst du, wie du mit Hilfe des Redaktionssystems die Seiten aufziehst und „baust“. Außerdem hilft dir das Redigieren fremder Texte, selbst ein besserer Autor zu werden. Du redigierst Texte von freien Mitarbeitern und der dpa und liest Seiten deiner Kollegen Korrektur. Egal ob Mantel- oder Lokaldesk: Du erlebst die News hautnah.

Mit wieviel Geld bezuschusst die Kultusministerin die Kommunen, damit sie marode Schulen sanieren können? Was beschließen die Grünen auf ihrem Parteitag? Politikredakteure berichten über Neuigkeiten auf Landesebene. Sie befassen sich mit der Bundespolitik in Berlin genauso wie mit weltweiten Themen und ordnen sie ein.
Die Politik ist der „Klassiker“ unter den Ressorts des Journalismus. Ihr Ruf: Dort geht es trocken, aber auch hart zu – wie in der Politik eben. Politikjournalisten schauen als „vierte Gewalt“ den Politikern auf die Finger. Und ihre Themen sind so komplex wie die Gesetzestexte, über die die Politiker verhandeln.
Als Volontär musst du nicht nur über Tagesaktuelles schreiben. Du kannst auch Geschichten produzieren, die dir schon lange auf den Nägeln brennen, egal ob zu Klimaschutz, Plastikflut oder New Work. Du machst außerdem einen mehrtägigen Aufenthalt beim Korrespondenten der Heilbronner Stimme in Stuttgart. Außerdem darfst du zwei Wochen in die Redaktion der Deutschen Presse-Agentur in Berlin hineinschauen und bei den Berliner Korrespondenten Hauptstadtluft schnuppern.

„Tooor, Tooor, Tooor! Tor für Deutschland!” Das Ereignis, das Deutschland 1954 von einer Minute auf die andere zum Fußball-Weltmeister machte, ist schon mehr als 60 Jahre her. Reporter Herbert Zimmermann berichtete live aus dem Stadion in Bern von dem Spiel gegen Ungarn. Millionen Zuschauer hörten im Radio, wie sich seine Stimme fast überschlug.
Sport-Journalismus ist anders, näher an den Geschehnissen dran, packender in der Darstellung. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Sport-Redakteure sind hautnah bei Wettkämpfen dabei und verpacken die Stimmung in spannende Berichte oder Reportagen. Die Redakteure begleiten Aufstiege und Niederlagen regionaler Teams, aber berichten auch deutschland- oder weltweit über Sportereignisse und neue Entwicklungen im Sport.
Als Volontär kannst du dich dort einbringen, wo du dich auskennst. Du kannst auch Porträts über Menschen, die seltene Disziplinen ausüben, schreiben. Wusstest du, dass die Schwäbisch Hall Unicorns eines der besten American-Football-Teams in Deutschland sind?

Leben und Freizeit

Unter der Woche hat man morgens für gewöhnlich nur begrenzt Zeit hat um sich über die aktuellen Geschehnisse in der Region und der Welt zu informieren. Samstags sieht das anders aus. Dann erscheint „Das Magazin zum Wochenende“, das im Ressort „Leben und Freizeit“ produziert wird. Unter der Rubrik Freizeit stellen die Redakteure zum Beispiel spezielle Obstbaum-Schnitttechniken vor, erklären die gesundheitlichen Gefahren durch Lärm oder beschreiben in der Kategorie „Essen und Genießen“, was die Kartoffel so alles kann. Auch ausführliche Interviews oder Neuigkeiten aus der Musik-, Technik- und Bücherwelt gehören dazu. Eine Seite gehört unseren Kinderreportern, auf einer weiteren gibt es Rätsel und Witze. Eine besonders schöne Wochenenden-Lektüre sind außerdem die Reiseberichte – oft aus erster Hand. Auch die Themen Mobilität sowie Bauen und Wohnen bekommen samstags mit der Autostimme und der Immostimme ihre Bühne. Außerdem gehört zur Station im Ressort „Leben und Freizeit“ auch das Schreiben von redaktionellen Anzeigen. Abwechslungsreicher könnte es für dich als Volontär kaum zugehen.

Hohenlohe

Die Hohenloher Zeitung ist neben der Heilbronner Stimme und der Kraichgau Stimme einer der drei Zeitungstitel des Medienunternehmens und eine unserer Volo-Stationen. Die HZ hat ihren Sitz in Öhringen und deckt den Hohenlohekreis von Krautheim bis Bretzfeld ab. Hier ist klassischer Lokaljournalismus angesagt: Von Gemeinderat-Sitzungen über Kulturveranstaltungen und Sport ist alles an Themen dabei. Die HZ ist nah am Bürger und berichtet über das, was die Menschen in der Region interessiert. Gerne auch in längeren Hintergrundreportagen, kurzen Glossen oder in Interviews. Die Redakteure in der HZ schreiben aber nicht nur die Texte, sie machen auch die Fotos, „bauen“ die Seiten, bearbeiten Texte von freien Mitarbeitern, verarbeiten Polizeimeldungen, und vieles mehr.
Bei der Hohenloher Zeitung lernst du das Handwerk des Journalismus von Grund auf. Egal ob klassischer Bericht, Interview, Reportage oder die Glosse „Moment mal“, hier darfst du dich an allem probieren, was eine Lokalzeitung zu bieten hat. Die Themen darfst du selbstständig bearbeiten, bekommst aber stets Unterstützung und hilfreiche Tipps.

Korrespondentenbüro Stuttgart

Zwei bis drei Tage darfst du als Volontäre auch das Korrespondentenbüro in Stuttgart besuchen. Hier bekommst du als angehender Redakteur einen Eindruck von der Arbeit der Korrespondenten. Obligatorisch ist ein Besuch des Landtags, bei dem du auch die Redakteure bei ihrer Arbeit beobachtest. Außerdem finden teilweise Gespräche mit Abgeordneten statt. Je nach Ereignislage kannst du auch an Pressekonferenzen teilnehmen.

Volontärbetreuer und Ausbildungsredakteur Alexander Hettich

Die Heilbronner Stimme legt großen Wert darauf, dass sich die Volontäre vom ersten Tag an als Teil des Redaktionsteams verstehen. Ansprechpartner dafür gibt es in jedem Ressort. Volontärbetreuer ist Alexander Hettich.

Der stellvertretende Leiter der Regionalredaktion hilft bei allen Fragen rund ums Volontariat, zu Seminaren, Weiterbildungen und redaktionellen Abläufen.

Alexander Hettich
Voloprojekt 2019

Das Voloprojekt

Während des Volontariats haben wir eine Woche Zeit für ein selbstgewähltes Projekt. Von den alltäglichen Redaktionspflichten befreit, sind den Ideen so gut wie keine Grenzen gesetzt. Von der Chefredaktion gibt es nur eine Vorgabe: Das Projekt soll einen regionalen Bezug haben.

Der Volo-Jahrgang 2018 hat sich mit seinem Projekt „Digital vs. Analog“ der Frage gewidmet, wie sehr digitale Medien die unterschiedlichen Lebensbereiche verändern. Es geht um den Wandel der zwischenmenschlichen Kommunikation, die veränderte Rolle von Sexualität, Fake News, Datenschutz, Smartphone-Sucht, und digitale Eremiten. Präsentiert haben wir unsere Ergebnisse auf unserer eigenen Homepage (digitalanalog.stimme.de/), über die Homepage der Heilbronner Stimme, über deren Instagram- und Facebook-Account, und über Flyer. Natürlich stellten wir die wichtigsten Ergebnisse unserer Arbeit auch in der gedruckten Zeitung dar.

Schnell bekamen wir über das Verbreitungsgebiet hinaus positive Reaktionen, sodass beispielsweise das Medium Magazin über unser Projekt berichtete.

Hier geht’s zum Voloprojekt

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Ihr Ansprechpartner

Ronja Vogt, Personalreferentin
Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG
Allee 2 | 74072 Heilbronn
Telefon 07131 615-0
Fax 07131 615-0
personal@stimme.de

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